Ausstellung: Rückert - Na und?
Imagine Peace - Weltpoesie ist Weltversöhnung

 

Anlässlich des Rückertjahres 2016 waren die Schweinfurter Gymnasien gefordert ihre Gedanken zum Schweinfurter Sohn, Dichter und Denker Friedrich Rückert, einzubringen. Das Rathenau Gymnasium widmete sich dem Thema "Imagine Peace - Weltpoesie ist Weltversöhnung". Die Kunstkurse der Q11 und Q12 sowie der Oberstufenchor mit den Ex-Chorklässlern interpretierten "Imagine" - den legendären Song von John Lennon - als Friedenshymne der Pop-Kultur in einen Kontext mit der Weltpoesie als Weltversöhnung. Die Chorklassen boten den Song als Flashmob bei der Vernissage der Ausstellung "Rückert - Na und?" im Rathaus vom 02.03.2016 aus der Mitte des Publikums dar.

Schon im Herbst 2014 setzten sich die Schüler mit dem Wirken von Friedrich Rückert auseinander und es erschienen sehr viele bei der vom Förderverein initiierten Veranstaltung und Infovortrag mit Dr. Rudolf Kreutner. Hier ein Bericht.

 

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Auszeichnung für Rathenau-Schüler

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Die Rückert-Gesellschaft e.V. hatte 2016 anlässlich des 150. Todestages von Friedrich Rückert einen Schülerwettbewerb ins Leben gerufen, welcher sich an die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe der vier Schweinfurter Gymnasien richtete. Aufgabe war es, einen ca. 10 Seiten umfassenden Essay über Rückerts Annahme „Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ zu verfassen.

Am 24. Januar 2017 wurden im Museum Otto-Schäfer von Herrn Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Herrn Rudolf Kreutner, Geschäftsführer der Rückert-Gesellschaft e.V., im Rahmen eines kleinen Festaktes die Preise verliehen. Herr Dr. Joachim Rieder, Deutschlehrer am Walther-Rathenau-Gymnasium und zugleich Mitglied der Rückert-Gesellschaft sowie Frau Anke Bauer, Fachreferentin für Deutsch in Unterfranken, rundeten den Festakt mit ihren Redebeiträgen ab. Herr Dr. Rieder erklärte den anwesenden Gästen auch die Entstehung zu diesem Wettbewerb. Im November 2014 hatte der Förderverein der Walther-Rathenau-Schulen Herrn Dr. Kreutner zu einem Abendvortrag über das Leben und Werk des Dichters Friedrich Rückert eingeladen. Obwohl keine Pflichtveranstaltung erschienen die Schüler der Oberstufe sehr zahlreich und waren begeistert. Vor allem die Sprachkenntnisse und Übersetzungsleistungen Rückerts waren für sie beeindruckend und sie konnten deutlich erkennen, dass sein Lebenswerk aktueller denn je ist. Um dieser jungen Generation auch weiterhin und vertiefter die Gelegenheit zu geben, sich mit den Werken Friedrich Rückerts auseinander zu setzen, sei im Nachgang der Gedanke eines literarischen Wettbewerbs entstanden.

Der erste mit 250 € dotierte Preis ging an Frau Ebru Sari (Walther-Rathenau-Gymnasium). Frau Studiendirektorin Anke Bauer, die als Gutachterin die eingereichten Arbeiten bewertet hatte, betont in ihrer Laudatio die differenzierten, facettenreichen und originellen Gedankengänge von Ebru Sari und lobt ihre Virtuosität im Umgang der Stilebenen ihres Essays. Ebru Sari hat diesen in Form eines Zwiegespräches mit Friedrich Rückert aufgebaut und versucht eine Antwort darauf zu finden, inwiefern Kunst und Gedichte das Weltgeschehen beeinflussen können. Rückert hat auf die Kraft der Poesie als Mittel zur Veränderung der Welt vertraut. Für ihn war die Neugier auf das Fremde auch zugleich eine Brücke zu dem Unbekannten. Friedrich Rückert war auch einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Er versuchte in den Geist des Orients einzutauchen.

In ihrem Essay kommt Ebru Sari zum Schluss, dass „Neues mit offenen Armen begrüßt werden sollte“ und „die Hoffnung auf Weltfrieden nicht aufgegeben werden darf“. Sie hat aus ihrer Arbeit über Rückert auch persönlich Gewinn ziehen können, da sie selber türkische Wurzeln hat und zwischen Orient und Okzident steht.

Auch der 2. Preis (125 €) ging an eine Schülerin des Walther-Rathenau Gymnasiums: Frau Kerstin Ehrlich. Sie thematisiert in ihrem Essay die Bedeutung von Kommunikation und Möglichkeiten der Verständigung mit Menschen, die eine andere Sprache sprechen. Friedrich Rückert war nicht nur ein Dichter, sondern auch ein Sprachgelehrter. Zeit seines Lebens hatte er sich mit über 40 Sprachen übersetzend, lehrend oder sprachwissenschaftlich beschäftigt. Kerstin Ehrlich zeigt in ihrem mit viel Begeisterung für den Dichter geprägtem Essay, dass die von Rückert geforderte selbstverständliche und gegenseitige Toleranz und Akzeptanz auch heute noch sehr aktuell ist.

Ein dritter Preis über 200 € ging als Sonderpreis an die ehemalige Klasse G7c des Walther–Rathenau-Gymnasiums. Stellvertretend für seine Klasse hat Dominik Schmitt als Klassensprecher den Preis entgegengenommen. Die G7c hatte mit ihrer Deutschlehrerein, Frau Johanna Uhl, Rückerts Gedicht „Es ging ein Mann im Syrerland“ zu einem Rap umgestaltet. Während einer Lesung zu Friedrich Rückerts Werken von Herrn Peter Hub an der Walther-Rathenau-Schule hatte die G7c diesen Rap aufgeführt. Unter den Zuhörern war auch Herr Dr. Kreutner, der diese Interpretation zu Rückerts Werk spontan als preiswürdig empfand. Interessierte können sich den Rückert-Rap auf der Homepage unserer Schule anhören.

Aufgrund der Begeisterung aller Beteiligten ist eine Wiederholung dieses Wettbewerbes vorgesehen.

 

  

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